Psalm 121

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Aus unserem Gemeindeleben

Predigt über Licht
Chor bei Adventsfeier
Spaß beim Spieleabend
Familiengottesdienst |dq|Dankbarkeit|dq|
Szene aus dem Familiengottesdienst |dq|Miteinander packen wirs|dq|

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Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt! Hosea 10,12

Liebe Gemeinde, im Nordreich Israels ging es drunter und drüber. Alles wurde verehrt, nur Gott wurde nicht geehrt. Der Gott der Väter, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott, der das Volk mit mächtiger Hand aus der ägyptischen Knechtschaft befreit hat, der Gott, den das Volk in seiner Geschichte schon so wunderbar erlebt hat, wurde in jenen Zeiten des Wohlergehens unwichtig. Die anderen Götter der umliegenden Völker wurden interessanter. Und mit diesem Gott-loswerden nahm die Ungerechtigkeit und Boshaftigkeit im Volk zu.

Der Prophet Hosea sagt es unter anderem so: „Ihr aber pflügt Böses und erntet Übeltat und esset Lügenfrüchte“ (Hos. 10,13). Hosea - der Prophet, der zeichenhaft eine untreue Frau heiratete, und sie liebte, obwohl er von ihrer Untreue wusste. Ja, so ist Gott: er liebt sein Volk, obwohl es untreu ist. Deswegen ruft Hosea zur Buße: „Suchet den Herrn, so lange es Zeit ist, kehrt um, fangt mit eurem Gott der Väter neu an und übt Gerechtigkeit, ehe es zu spät ist.“ Doch Hosea predigte und ermahnte umsonst. Die Zeit war vorbei. Gottes Liebe war so groß, dass er das Volk in seiner Entscheidung, untreu zu sein, ziehen ließ. Sie zogen 722 v. Chr. in die assyrische Verbannung und das Nordreich hörte somit auf zu existieren.

Ja, Gott zwingt sich in seiner Liebe und Treue nicht auf. Er überlässt einem jeden die Entscheidung, ob er mit oder ohne Gott leben will. Aber jede Entscheidung hat auch Konsequenzen.

Manfred Siebald singt es so: „Es geht ohne Gott in die Dunkelheit, aber mit ihm gehen wir ins Licht! Sind wir ohne Gott, macht die Angst sich breit, aber mit ihm fürchten wir uns nicht.“ Ja, selbst wenn es durch dunkle finstere Täler geht, ist Gott bei uns. Sein Stecken und Stab trösten uns (Psalm 23). Und nach der Todesnacht sehen wir Ihn in seinem Licht, denn wer an Jesus Christus glaubt, der hat das ewige Leben (Joh. 3,16).

Und dieses Leben beginnt im Heute und Jetzt. Es ist erfahrbar für den, der sich dafür entscheidet, ein Leben mit Gott, mit Jesus Christus, zu führen. Da stellt sich jetzt die Frage welche Entscheidung du treffen möchtest, solange es Zeit ist.

Bernd Isenberg